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Hallo Jessi..
Ich würde dir raten dich mit unseren zahlreichen Betroffenen im Forum auszutauschen, weil ich dir nur eine Meinung dazu geben kann.
In jedem Fall ist die Diagnose ADS nichts, was dir Angst machen soll. Es soll eigentlich eher deinen Fragen und Ängsten eine Antwort geben.
LG Katja
Adminkommentar:
Hallo Victoria.
Ich erlebe es oft, dass mir Freunde und Verwandte schildern, dass sich potentielle Betroffene zurückziehen, wenn man ihnen "doch nur helfen" will.
Tatsache ist, dass viele Betroffene sich noch mehr kritisiert und bedrängt fühlen, wenn andere ihrem Leid einem Namen geben wollen.
Sicher ist ein Schubs in die richtige Richtung nett gemeint, löst aber meist ein Trotz-verhalten aus.
Es klingt hart, aber ADS'ler müssen meist erst "ganz unten" sein und sich aus eigener Kraft "retten" können. Nur dann bekommen sie genügend Motiviation für die nötigen Schritte.
ADS'ler reagieren nun mal - leider - nicht gut auf Kritik, sondern nur auf Lob .
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Vielen Dank! Ich habe es der Liste hinzugefügt! :-)
389
Einträge im Gästebuch
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Patti
26 Mai 2009 16:38 |
Hallo allerseits.
Erst mal großes Lob an die Seite echt toll gemacht. Ich weiß schon länger (Jahre) das ich ADS habe, aber so richtig beschäftige ich mich mit dem Thema erst seit kurzer Zeit.
Jetzt habe ich mal eine Frage. Mein Arzt hat damals als ich noch klein war behauptet das ADS von den Vätern weitergegeben wird. Stimmt das?
Grüßle
Pattis
Erst mal großes Lob an die Seite echt toll gemacht. Ich weiß schon länger (Jahre) das ich ADS habe, aber so richtig beschäftige ich mich mit dem Thema erst seit kurzer Zeit.
Jetzt habe ich mal eine Frage. Mein Arzt hat damals als ich noch klein war behauptet das ADS von den Vätern weitergegeben wird. Stimmt das?
Grüßle
Pattis
Jessi
25 Mai 2009 11:38 |
Hallo guten Morgen,
ich war am Freitag nach gescheiterten Beziehungen bei einer Psychologin, um mich dort deswegen therapieren zu lassen.
Sie hat gemeint, dass die Gründe bei mir wahrscheinlich in der Vergangenheit liegen und gar nichts mit den Beziehungen zutun haben. so wie ich meine Problematik schilder (nicht allein sein, ständig unterwegs, hunderttausend Gedanken, ständig abgelenkt u. ä.) könnte ich ADS für Erwachsene haben. Nun habe ich nach diesem Termin mit meinen Eltern darüber gesprochen und meine Mutter hat dies bestätigt. Sie hat sich bereits in meiner Kindheit gedacht, dass diese Anzeichen bei mir gegeben sind, jedoch wurde damals diese Diagnose nie gestellt.
Jetzt bin ich ehrlich gesagt sehr schockiert und habe irgendwie Angst was denn alles so auf mich zukommt bzw. wie ich mich verhalten soll, auch meinem neuen Partner gegenüber. (habe Angst ihn auch deswegen zu verlieren)
Könnt ihr mir Tipps geben? Was ich so tun kann?
Würd mich total freuen!
Danke
Gruss
ich war am Freitag nach gescheiterten Beziehungen bei einer Psychologin, um mich dort deswegen therapieren zu lassen.
Sie hat gemeint, dass die Gründe bei mir wahrscheinlich in der Vergangenheit liegen und gar nichts mit den Beziehungen zutun haben. so wie ich meine Problematik schilder (nicht allein sein, ständig unterwegs, hunderttausend Gedanken, ständig abgelenkt u. ä.) könnte ich ADS für Erwachsene haben. Nun habe ich nach diesem Termin mit meinen Eltern darüber gesprochen und meine Mutter hat dies bestätigt. Sie hat sich bereits in meiner Kindheit gedacht, dass diese Anzeichen bei mir gegeben sind, jedoch wurde damals diese Diagnose nie gestellt.
Jetzt bin ich ehrlich gesagt sehr schockiert und habe irgendwie Angst was denn alles so auf mich zukommt bzw. wie ich mich verhalten soll, auch meinem neuen Partner gegenüber. (habe Angst ihn auch deswegen zu verlieren)
Könnt ihr mir Tipps geben? Was ich so tun kann?
Würd mich total freuen!
Danke
Gruss
Adminkommentar:
Hallo Jessi..
Ich würde dir raten dich mit unseren zahlreichen Betroffenen im Forum auszutauschen, weil ich dir nur eine Meinung dazu geben kann.
In jedem Fall ist die Diagnose ADS nichts, was dir Angst machen soll. Es soll eigentlich eher deinen Fragen und Ängsten eine Antwort geben.
LG Katja
rebekka
12 Mai 2009 06:39 |
frage!
die aussage zu häufigem wohn- und arbeitsplatzwechsel von viktoria ernsthoff macht mich hellhörig! genau so ist es bei mir. es ist alles wunderbar bei der arbeit, könnte nicht besser sein, trotzdem hatte ich das bestreben, mich versetzen zu lassen. ich wollte auf nummer sicher gehen, weil ich immer gerne etwas anderes -nicht unbedingt besseres -machen möchte. ich habe keine ahnung woran das liegt. ich würde mich über anregungen sehr freuen!!! rebekkahh@web.de
die aussage zu häufigem wohn- und arbeitsplatzwechsel von viktoria ernsthoff macht mich hellhörig! genau so ist es bei mir. es ist alles wunderbar bei der arbeit, könnte nicht besser sein, trotzdem hatte ich das bestreben, mich versetzen zu lassen. ich wollte auf nummer sicher gehen, weil ich immer gerne etwas anderes -nicht unbedingt besseres -machen möchte. ich habe keine ahnung woran das liegt. ich würde mich über anregungen sehr freuen!!! rebekkahh@web.de
Victoria Ernsthoff
10 Mai 2009 12:39 |
Well done + Frage
Großes Lob für deine Seite, die vor allem auch den emotionalen Aspekt von AD(H)S bei Erwachsenen gut beleuchtet. Ich habe beruflich ab und an mit Kindern mit ADHS zu tun, hatte mich aber nicht ausführlich mit der Problematik befasst.
Nun beschäftigt mich ein Kollege / Freund im Erwachsenenalter, der mit diesen Schwierigkeiten kämpft. Leider will er sich bisher nicht darauf einlassen, wenigstens eine Diagnose erstellen zu lassen. So viele Menschen um ihn herum wollen ihm helfen, er sieht es auch. Dennoch ist sein Fluchtimpuls am Ende vielleicht stärker (Ortswechsel, Wechsel der Arbeitsstelle) als seine Fähigkeit, sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Gibt es etwas, was man tun kann, außer mit ihm zu reden? Wir sind dankbar für jeden Tipp, weil uns viel an ihm liegt.
Großes Lob für deine Seite, die vor allem auch den emotionalen Aspekt von AD(H)S bei Erwachsenen gut beleuchtet. Ich habe beruflich ab und an mit Kindern mit ADHS zu tun, hatte mich aber nicht ausführlich mit der Problematik befasst.
Nun beschäftigt mich ein Kollege / Freund im Erwachsenenalter, der mit diesen Schwierigkeiten kämpft. Leider will er sich bisher nicht darauf einlassen, wenigstens eine Diagnose erstellen zu lassen. So viele Menschen um ihn herum wollen ihm helfen, er sieht es auch. Dennoch ist sein Fluchtimpuls am Ende vielleicht stärker (Ortswechsel, Wechsel der Arbeitsstelle) als seine Fähigkeit, sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Gibt es etwas, was man tun kann, außer mit ihm zu reden? Wir sind dankbar für jeden Tipp, weil uns viel an ihm liegt.
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Hallo Victoria.
Ich erlebe es oft, dass mir Freunde und Verwandte schildern, dass sich potentielle Betroffene zurückziehen, wenn man ihnen "doch nur helfen" will.
Tatsache ist, dass viele Betroffene sich noch mehr kritisiert und bedrängt fühlen, wenn andere ihrem Leid einem Namen geben wollen.
Sicher ist ein Schubs in die richtige Richtung nett gemeint, löst aber meist ein Trotz-verhalten aus.
Es klingt hart, aber ADS'ler müssen meist erst "ganz unten" sein und sich aus eigener Kraft "retten" können. Nur dann bekommen sie genügend Motiviation für die nötigen Schritte.
ADS'ler reagieren nun mal - leider - nicht gut auf Kritik, sondern nur auf Lob .
Udo
07 Mai 2009 16:40 |
Fachmann im Raum Hannover
Hallo Katja,
ein großes Kompliment zu Deiner Seite. Gefällt mir wirklich sehr gut. Ich habe einige Zeit mit einem guten Fachmann zum Thema ADS bei Erwachsenen zusammengearbeitet, welcher aber leider noch nicht in der Liste der Fachleute enthalten ist. Hier mal die Daten:
Dr. Georg Wolff
Aschendorfer Str. 13
30539 Hannover
Tel:0511/834802
Gruß
Hallo Katja,
ein großes Kompliment zu Deiner Seite. Gefällt mir wirklich sehr gut. Ich habe einige Zeit mit einem guten Fachmann zum Thema ADS bei Erwachsenen zusammengearbeitet, welcher aber leider noch nicht in der Liste der Fachleute enthalten ist. Hier mal die Daten:
Dr. Georg Wolff
Aschendorfer Str. 13
30539 Hannover
Tel:0511/834802
Gruß
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Vielen Dank! Ich habe es der Liste hinzugefügt! :-)
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Alle Hinweise/ Empfehlungen ohne jede Gewähr. Fragen Sie in Zweifelfällen immer einen Therapeuten/ Fachkundigen Ihres Vertrauens in einer persönlichen Begegnung. Sofern psychologisch-psychotherapeutische Methoden, Verfahren oder Techniken ausgeführt werden, wird keinerlei Gewährleistung über den Nutzen oder die Unbedenklichkeit dieser Methoden, Verfahren oder Techniken übernommen. Sofern Sie sich in Therapie befinden, sollten Sie diese Methoden auch nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Therapeut/In anwenden. Eine Haftung der AutorIn für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen!
© 2010 ..:: ADS bei Erwachsenen ::..
Lieber Patti..
Der Stand der Wissenschaft ist, das ADS vererbt werden kann. Soweit ja. Aber ob das vom Vater oder von der Mutter oder einer anderen Generation kommt.. das weiß man nicht automatisch.
Lg Katja