| 4. Schritt: Die Außenwelt mit einbeziehen |
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Coaching, Trainer In vielen Büchern wird dazu geraten, sich ein "Coach" zu suchen, jemand der sich mit ADS auskennt bzw. bereit ist sich die Kenntnisse an zueignen. Jemand, der sie immer wieder ermutigt, bestärkt und sie dazu bringt weiter zu kämpfen. Aber auch mal durchgreift, wenn sie die falschen Spur wählen. Er soll ihnen helfen, Ordnung in ihr Leben und System und Struktur zu schaffen. Das wichtigste ist, dass sie Vertrauen zu diesem Coach haben müssen und er sie nicht "niedermacht", sondern mit Humor und Feingefühl hinter ihnen steht. Ich persönlich finde es schwer so jemand zu finden, weil im Laufe der undiagnostizierten ADS sich nur kaum "wahre Freunde" in meinem Leben gefunden haben, soziale Kontakt gelitten haben. Für mich ist es eine Therapeutin und meine Eltern. Von dem Partner als Coach wird übrigens abgeraten. Er ist zu sehr involviert. Ermutigung Erwachsenen mit ADS benötigen sehr viel Ermutigung. Dies ist teilweise das Ergebnis der vielen Selbstzweifel, die sich bei Ihnen über die Jahre angesammelt haben. Aber es ist mehr als das. Mehr als die durchschnittliche Person verdorrt der ADS-Erwachsene ohne Ermutigung und leuchtet in positiver Weise auf wie ein ,,Weihnachtsbaum", wenn er Sie bekommt. Er arbeitet oft für andere in einer Weise, wie er nicht für sich selbst arbeiten würde. Das ist nicht ,,schlecht", das ist nun einmal so. Dies sollte anerkannt werden. Informieren Sie andere und beziehen diese mit ein Mindestens genauso entscheidend, wie es ist, dass Sie ADS verstehen, ist es, dass es auch die Menschen in Ihrer Umgebung verstehen - in der Familie, Schule, am Arbeitsplatz, Ihre Freunde. Sobald Sie eine Vorstellung von ADS bekommen, werden sie Sie viel besser verstehen und Ihnen auch helfen können. Achten Sie auf die Rückkoppelung von vertrauten Personen Erwachsene (und auch Kinder) mit ADS sind notorisch schlechte Selbstbeobachter. Sie wenden viel von dem an, was als Verleugnung erscheinen kann. Bauen sie ihre Angst vor anderen Menschen ab Viele undiagnostizierten ADS'ler entwickeln mit der Zeit regelrecht eine soziale Phobie. ( → Komorbidität). Vor anderen zu sprechen oder auch nur einen Raum zu betreten, in dem viele Menschen sind entfacht eine Panik... Gehen sie diese Ängste rational an... Oft haben sie einfach "Schlechtfühlgedanken" - das heißt, sie reden sich solange ein, alle würden über sie flüstern oder lachen, dass sie sich schlecht fühlen und so auch direkt eine negative Ausstrahlung auf andere haben --- die Folge ist eine negative Denkspirale... unterbrechen sie diese!! Gehen sie rational daran. Kontrollieren sie ihre Gedanken. Wie wahrscheinlich ist es, dass alle sofort den Fleck auf ihrer Bluse sehen oder jedes Gelächter im Raum gehässig und auf sie bezogen ist? Treten Sie einer Selbsthilfegruppe bei oder gründen Sie eine Einige der hilf-reichsten Informationen über ADS haben noch nicht den Weg in die Bücher gefunden, sind aber in den Köpfen der Leute mit ADS gespeichert. In Gruppen können diese Informationen zum Vorschein kommen. Außerdem sind Gruppen sehr hilfreich bei der Gewährung der Unterstützung, die so dringend benötigt wird und die Freunde und Familie ohne ADS nicht so gut geben können. Helfen sie anderen ADS'lern Versuchen Sie, anderen Menschen mit ADS zu helfen. Sie werden dabei viel über die Störung lernen und sich außerdem gut fühlen. Beziehungen Laut Statistik ist die Ehezufriedenheit bei Erwachsenen mit ADS deutlich niedriger, die Scheidungsrate deutlich höher als bei Erwachsenen ohne ADS - was - meiner Meinung nach - aber nur daran liegt, dass die Aufklärung und der Umgang mit ADS noch nicht verbreitet genug ist. Wählen Sie Ihren Partner dennoch sorgfältig aus. Offensichtlich ist dies guter Rat für jeden. Aber es ist beeindruckend, wie Erwachsene mit ADS, je nach der getroffenen Wahl des Partners, auf blühen oder zugrunde gehen können Freunde, Bekanntschaften Umgeben sie sich mit Menschen, die ihre Stärken zu schätzen wissen! Es soll Menschen geben, die es geradezu lieben, anderen ihre Schwächen vorzuführen und sich trotzdem Freunde zu schimpfen. Halten sie sich von diesen Menschen fern - sie sind Gift für ihren Neuanfang und ihre Persönlichkeit. Auch wählen sie aus, wem sie von ihrem ADS erzählen, und wem nicht... nicht jeder hat das Verständnis dafür und könnte ihnen ihre Motivation gerade in der Anfangsphase zerstören. "Wen selbst noch nie eine Wunde quälte, der macht sich über Narben lustig!" Shakespeare
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